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Herzlichen Glückwunsch an Tierärztin Dr. Natalie Sindern, die seit 2017 zu unserem Team gehört: Sie hat kürzlich die Zusatzbezeichnung „Kardiologie beim Klein- und Heimtier“ erhalten.

Dass die Kardiologie einmal ihr fachlicher Schwerpunkt werden würde, war zunächst gar nicht geplant. Während ihrer Zeit an der LMU kam sie zunächst durch interne Umstrukturierungen ins Kardiologieteam. Das Fachgebiet gefiel ihr jedoch schnell, sodass sie auch bei uns zunehmend die kardiologische Betreuung unserer Patienten übernahm. Inzwischen ist die Kardiologie ihr absolutes „Herzensthema“.

Was sie daran besonders schätzt, ist die sehr direkte Diagnostik: „Nach dem Herzultraschall habe ich ‒ anders als bei vielen anderen internistischen Erkrankungen ‒ in der Regel eine Diagnose und kann konkrete Empfehlungen für die weitere Behandlung geben“, so Dr. Sindern.

Klinikinhaber Dr. Felix Neuerer gratuliert Tierärztin Dr. Natalie Sindern zur Zusatzbezeichnung „Kardiologie beim Klein- und Heimtier" in der Tierklinik Ismaning
Klinikinhaber Dr. Felix Neuerer gratuliert Tierärztin Dr. Natalie Sindern zur Zusatzbezeichnung „Kardiologie beim Klein- und Heimtier" in der Tierklinik Ismaning. Foto: Tierklinik Ismaning/ Sandrina Pumar Olschyna

Für die Zusatzbezeichnung musste sie über mehrere Jahre zahlreiche kardiologische Fälle dokumentieren. Viele davon gehören zum klinischen Alltag: beim Hund etwa die Mitralklappenendokardiose, bei der Katze die hypertrophe Kardiomyopathie, kurz HCM.

Daneben waren auch seltenere Fälle gefragt. Einer davon ist ihr besonders in Erinnerung geblieben: eine Katze mit einem „Cor triatriatum sinistrum“, einer sehr seltenen, angeborenen Fehlbildung, bei der der linke Vorhof des Herzens durch eine dünne Membran zweigeteilt ist.

Auch privat ist die veterinärmedizinische Kardiologie mittlerweile ein Thema: Ihr eigener Kater hat eine angeborene Herzerkrankung und damit wohl genau die richtige „Katzenmama“ gefunden. „Mein zweijähriger Kater hat einen Defekt in der Vorhofscheidewand, also ein Loch zwischen dem rechten und linken Vorhof. Bei ihm liegt es zudem an einer eher ungewöhnlichen Stelle. Aktuell ist er aber ganz stabil, bekommt nur vorbeugend Medikamente und man merkt ihm im Alltag überhaupt nichts an“, so Dr. Sindern.

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