Expertise mit Durchblick
Das Spezialgebiet Augenheilkunde der Tierklinik Ismaning steht vor einem personellen Wandel: Für die Augenspezialistin Gabriele Rogge wird aus gesundheitlichen Gründen ein(e) NachfolgerIn gesucht.
Die Augenspezialistin beschreibt im Folgenden, was diese Aufgabe in der Tierklinik beinhaltet und was sie so abwechslungsreich macht:
„Die Augensprechstunde in der Tierklinik ist geprägt von einer großen Bandbreite an Fällen“, erläutert Rogge. Neben klassischen ophthalmologischen Erkrankungen oder Augenverletzungen seien es vor allem komplexe Zusammenhänge, die den Arbeitsalltag bestimmen.

Für die Augenspezialistin Gabriele Rogge wird eine Nachfolge gesucht.
Foto: Tierklinik Ismaning/Andrea Obele
Zwischen Routine und komplexen Zusammenhängen
Durch die Struktur der Tierklinik kommen regelmäßig auch Patienten in die Augensprechstunde, bei denen mehrere Erkrankungen gleichzeitig berücksichtigt werden müssen – etwa bei Tumorerkrankungen oder bei systemischen Vorerkrankungen mit Auswirkungen auf das Auge. „Gerade diese Vielschichtigkeit macht die Arbeit so spannend“, beschreibt die Augenspezialistin. „Man betrachtet selten nur das Auge isoliert, sondern immer den gesamten Patienten.“ Dazu kommen Überweisungsfälle aus Haustierpraxen oder Tierbesitzer*innen, die eine Zweitmeinung einholen möchten.
Interdisziplinär denken und handeln
„Man hat in der Klinik einfach viele Möglichkeiten – sowohl diagnostisch als auch im kollegialen Austausch“, beschreibt Rogge ihre Arbeit. Ein entscheidender Vorteil sei die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachbereiche. Gerade bei komplexen Fällen ermögliche dieser interdisziplinäre Austausch eine fundierte Diagnostik und abgestimmte Therapie.
Wissen weitergeben, Entwicklung fördern
Was die Tätigkeit darüber hinaus besonders macht, ist die Weitergabe von Erfahrung in internen Weiterbildungen, ein fester Bestandteil der Arbeit in der Tierklinik. „Das ist gerade auch im Hinblick auf den 24-Stunden-Notdienst, in dem auch Augenverletzungen mit viel Fachwissen behandelt werden müssen, wichtig“, betont Rogge.
Ihre Aufgabe sollte bis Sommer 2027 – möglich wäre auch früher – jemand übernehmen, der schon Erfahrung und Freude an der Augenheilkunde mitbringt, die Diagnostik und Behandlung komplexer Zusammenhänge schätzt und die Möglichkeiten einer modernen Tierklinik nutzen möchte: „Es ist ein vielseitiges, anspruchsvolles und gleichzeitig sehr erfüllendes Arbeitsumfeld“, so Gabriele Rogge abschließend.